Autor: cd

Der ZEIT-Mathetest 2023
Der große Mathe-Test der ZEIT zeigt, wie schwer es vielen Deutschen fällt, selbst einfache Aufgaben zu lösen.
Sie fahren eine Strecke von 240 Kilometern mit 100 statt mit 120 Kilometern pro Stunde. Wie viel länger brauchen Sie? Können Sie das ausrechnen? Ohne Probleme? Glückwunsch! Sie wissen mehr als zwei Drittel der Deutschen. Und womöglich wissen Sie noch etwas anderes: dass Mathematik wichtig für den Alltag ist. Doch entscheidend ist, was daraus folgt. Und das ist in Deutschland nicht viel.
Mehr zum Thema:
Hier kann man den Test selbst machen!
Interview mit der Mathe-Didaktikerin Anke Lindmeier zu Geschlechterunterschieden bei Mathematikkenntnissen: „Es gibt auch Länder, wo die Mädchen besser sind als die Jungen“
Detailvergleiche Mann-Frau, Ost-West – und zwischen den Generationen von Boomern bis GenZ
Die oben gestellte Frage ist eine von 29 Aufgaben des großen Mathematik-Tests der ZEIT. Einer repräsentativen Studie, die vor zehn Jahren zum ersten Mal durchgeführt wurde. Damals hatten die Deutschen große Schwierigkeiten, relativ einfache mathematische Aufgaben zu lösen. Das Fazit lautete: Versetzung gefährdet!
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Als die Mäuse ausgingen
Zum dem Thema habe ich auch ein Radiofeature für SWR2 Wissen produziert.
Dass es Disney 100 Jahre nach seiner Gründung noch gibt, grenzt an ein Wunder. Mehrfach stand der Konzern am Rand der Pleite.
Disneyland, der Vergnügungspark im Süden Kaliforniens, an einem Wochenende im September. Tausende spazieren die Main Street USA entlang, auf die jeder Besucher als Erstes geleitet wird. Vor allem Familien mit Kindern, die meisten mit Mausohren oder anderen Disney-Accessoires ausgestattet. Aber an diesem Tag sieht man auch auffällig viele Menschen in roten T-Shirts. Damit weisen sie sich als Besucher der „Gay Days“ aus – Schwulen- und Lesbentage im zuckersüß-spießigen Ambiente einer amerikanischen Kleinstadt um die vorletzte Jahrhundertwende.
Man könnte das als einen Kommentar zu dem Streit sehen, den der Disney-Konzern gerade am anderen Ende der Vereinigten Staaten, in Florida, mit dem republikanischen Gouverneur Ron DeSantis austrägt: Disney hatte das von DeSantis initiierte Gesetz kritisiert, dem zufolge in Schulen bis zur dritten Klasse nicht über Homosexualität gesprochen werden darf. Daraufhin strich DeSantis dem Konzern steuerliche Privilegien in Florida. Der wiederum konterte mit einer Klage und stoppte ein Immobilienprojekt, das 2000 Menschen in Florida Arbeit gegeben hätte.
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Nobelpreis für Katalin Karikó
Katalin Karikó hat den Nobelpreis für die Anwendung der mRNA-Technik auf Impfstoffe bekommen – sie hat dafür gesorgt, dass wir keine Angst mehr vor Covid-19 haben müssen. Für den Newsletter der Leopoldina habe ich Ende 2022 ein Interview mit ihr geführt.
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Elite-Unis in den USA – Kaderschmiede der herrschenden Schicht?
Ein halbes Prozent der Studierenden in den USA besucht eine der Institutionen, die als Elite-Hochschulen gelten. Aber Namen wie Stanford, Harvard und Yale prägen unser Bild von akademischer Forschung und Lehre in den USA. Bekommt man dort wirklich die bestmögliche Ausbildung?
Zunehmend sagen Kritiker: Trotz aller Bemühungen um soziale Gerechtigkeit und liberaler Lehrinhalte schreiben diese Institutionen nur die herrschenden Verhältnisse fort. Braucht die Gesellschaft solche Spitzen-Institutionen – in Amerika, aber auch in Deutschland?
Das Manuskript zur Sendung kann man herunterladen.
Dazu habe ich bei den Riffreportern auch ein Interview mit dem Buchautor Evan Mandery veröffentlicht.

Die Wissenschaft vom Sommerhit
Die „Zeit“ hat in ihrer Ausgabe Nr. 25/2023 ein Sammelstück zur „Wissenschaft des Sommers“ publiziert. Mein Beitrag zu der Frage: Gibt es die Sommerhit-DNA?
»Formel für den ultimativen Sommerhit entdeckt!« Das war vor ein paar Jahren in der britischen Daily Mail zu lesen, und die Formel lautete verkürzt so: »Tempo plus Energie mal 1,48 plus Tanzbarkeit mal 1,17.« Das ist natürlich so ernst zu nehmen wie die »Formel für das optimale Käsebrot«, die auch schon einmal (von der Käseindustrie) veröffentlicht wurde.
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Wenn der Rhythmus unwiderstehlich ist – Die Rolle des Groove in der Musik
Mit „Groove” bezeichnet man vor allem in der Pop- und Jazzmusik das rhythmische Gefühl oder die Energie eines Stücks. Wenn Menschen spontan mit dem Kopf nicken oder dem Fuß wippen, dann erleben sie diesen Groove. Aber kann man ihn messen, wissenschaftlich definieren? Darüber habe ich mit Musikforschenden gesprochen, aber auch mit dem Bassisten Hellmut Hattler.
Ein Radiofeature für die „Musikszene“ beim Deutschlandfunk.
Das Manuskript zur Sendung kann man herunterladen.

Starlink – Satelliten-Gedrängel für den globalen Internetzugang
Im Wochenrhythmus starten Raketen mit Dutzenden Minisatelliten ins All, vor allem für den Starlink-Dienst des US-Milliardärs Elon Musk. Fast auf dem gesamten Globus kommt man damit ins Internet.
Zehntausende dieser Satelliten sollen einmal den Himmel bevölkern. Sie sorgen schon jetzt dafür, dass in der Ukraine trotz aller russischen Angriffe das Internet noch funktioniert. Auch das Militär nutzt die neue Kommunikationstechnik. Und Astronomen beklagen, dass die Satelliten den Blick auf die Sterne verstellen.
Das Manuskript zur Sendung kann man herunterladen.

Fahnenwechsel
Die Regenbogenfahne ist das internationale Symbol der LGBT-Bewegung. Sie weht in diesen Tagen sogar an den Rathäusern vieler Städte, die den Pride-Monat feiern.
Aber nur wenige kennen den Ursprung der Fahne. Ich wohne einen Block entfernt von der Originalfahne, die im Castro, dem LGBT-Viertel von San Francisco weht und alle paar Monate ausgetauscht wird.
Ein Radiobeitrag für „Corso“ beim Deutschlandfunk und ein Artikel bei den Riffreportern.

Richtig streiten in polarisierten Zeiten
Ist Deutschland unwiederbringlich polarisiert? Wird der Umgangston immer rauer, vor allem im Netz?
Wer nicht bereit ist, seine Meinung zu ändern, muss gar nicht erst anfangen mit dem Streit. Eine andere Perspektive einzunehmen kann enorm bereichernd sein, wissen Debatten-Profis.
Das Manuskript zur Sendung kann man herunterladen.

Daten prognostizieren den Studienabbruch
Etwa ein Viertel der jungen Menschen, die ein Studium anfangen, bringen die Ausbildung nicht zuende.
Studienabbrüche bedeuten den Verlust von Zeit und Geld für die Studierenden, und sie werfen ein schlechtes Licht auf die Universität. Eine aktuelle Studie sagt nun: Mit einer Campus-App kann man Daten darüber sammeln, wie vernetzt und integriert die Studierenden sind, und daran frühzeitig erkennen, ob jemand abbruchgefährdet ist. Willkommene Hilfe für die Studierenden oder totale Überwachung? Ein Beitrag für „Campus und Karriere“ beim Deutschlandfunk.