Pressestimmen zum Mathematik- und Physikverführer

Viele populäre Bücher versuchen, naturwissenschaftliche Phänomene den interessierten Laien auf besonders unterhaltsame Weise nahezubringen. „Der Physikverführer“ von Christoph Drösser ist eines dieser Bücher, und es hebt sich aus der Menge durchaus positiv hervor.
Birgit Niederhaus, pro-physik.de



Ob auf dem Nachttisch oder in der U-Bahn: Man kann sich auch mal eben zwischendurch dem Reiz der Physik hingeben. Der "Physikverführer" dürfte vor allem den Charme haben, bei Physikern, die jetzt außerhalb ihres Fachs tätig sind und viel vergessen haben, der alten Liebe zu ihrer Disziplin neuen Schwung zu verleihen.

Dirk Lorenzen im Deutschlandradio Kultur


Ein Leckerbissen zugleich auch wieder für die Freunde der Mathematik … Ob es um Auftrieb oder Reibung, Schall oder Schwerkraft, Sannung oder Luftdruck Relativität oder Quanten geht – so macht Physik srichtig Spaß!
Der Landbote, Winterthur


In den 14 Kapiteln des Nachfolgers von “Der Mathematikverführer” geht Drösser vor allem den kleinen Rätseln des Alltags auf den Grund. Dreht sich der Wasserstrudel in einem Waschbecken auf der Südhalbkugel tatsächlich andersherum als im Norden? Und fährt ein Junge oder sein Vater schneller auf Skiern den Berg hinunter, wenn sie geradeaus unter gleichen Bedingungen zu Tal sausen? Warum der Vater schneller ist, beantwortet Drösser, 2005 vom “Medium Magazin” zum Wissenschaftsjournalisten des Jahres gekürt, wie die vielen anderen Alltagsrätsel mit einer Vielzahl anschaulicher Vergleiche, Grafiken und Formeln.

Die meisten Leser werden bei den aufgeführten Phänomenen zumindest eine Ahnung haben, wie die Antwort lauten muss – und warum. Dies gilt auch für die Fragen zum Knobeln, die Drösser am Ende jedes Kapitels stellt. Ein Beispiel: Von 1000 Babys leben statistisch in 80 Jahren noch die Hälfte. Ebenso lange währt die Halbwertszeit eines hypothetischen radioaktiven Elements. Wie sieht die überlebende Prozentzahl zu verschiedenen Zeitpunkten aus? Drössers “Physikverführer” ist ein pfiffiges Buch für naturwissenschaftlich interessierte Leser, das allerdings ein gehöriges Maß an physikalischem Verständnis vorausgesetzt.

Annett Klimpel, dpa


2008 war das Jahr der Mathematik, leider ist das sehr untergegangen. Ich finde das schade, weil ich von Haus aus studierter Mathematiker und Philosoph bin, und weil ich weiß, was für eine große Begeisterung diese Wissenschaft wecken kann. Sehr schön deutlich wurde das in dem Roman Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann. Ein anderes Buch, das ich zum Thema unbedingt lesen möchte, ist Der Mathematikverführer von Christoph Drösser

Christian Rach im "Kultur Spiegel", 29.12.2008

Für wirkliche Mathefreaks bietet das Buch wenig Neues, aber es ist amüsant für diejenigen, die Spaß an Zahlenspielen, Dreisatz oder Wahrscheinlichkeitsrechnung haben. Auch Mathematiklehrer können sich von Drössers Beispielsammlung inspirieren lassen und ihren Unterricht aufpeppen.
Deutschlandfunk

Ein empfehlenswertes Buch, das hervorragend auf Mathe- und Zahlenfreunde zugeschnitten ist, die sich bei der Lektüre bestimmt sehr gut unterhalten werden. Eingefleischte Mathemuffel allerdings werden sich mit den vielen Formeln nach einiger Zeit vermutlich etwas deplatziert fühlen. Allerdings ist es durchaus möglich, dass „Der Mathematikverführer“ auch in Mathemuffeln die Faszination für Mathematik wecken wird.
leser-welt.de

"Die Mathematik als Fachgebiet ist so ernst, dass man keine Gelegenheit versäumen sollte, sie unterhaltsamer zu gestalten", so Blaise Pascal. Christoph Drösser hat sich den Ausspruch seines Kollegen aus dem 17. Jahrhundert zu Herzen genommen und ein Buch geschrieben, dessen Titel idealerweise Programm ist.

Ingo Schiweck, buchreport

Doch Vorsicht: Der Autor benutzt Formeln! Rund 80 Prozent des Buchs kann man allerdings auch „ohne“ verstehen – das ist übrigens derselbe Anteil, den man vom Bier wegtrinken muss, damit die Dose im Sand nicht umkippt.
Barbara Messing, Bild der Wissenschaft

Endlich mal lebendige Mathematik die auch noch Spass macht.

Kundenrezension auf buecher.de

Alles in allem sollte es Christoph Drösser in den 17 Geschichten gelingen, sowohl Mathematiker als auch, und das ist ja eines der Hauptanliegen des Buches, solche Leuten, denen Mathematik bisher eher ein Gräuel war, gut zu unterhalten. Vielleicht wird sich ja sogar die Einstellung dieser zweiten Kategorie der Leserschaft der Mathematik gegenüber ein wenig verbessern.
Jörg Beyer, mathematik.de

Alle MathematiklehrerInnen sind gut beraten, dieses Buch zu lesen (und alle die, die sich der Zugehörigkeit zur "Generation Doof" entziehen wollen). Lehrerinnen und Lehrer finden dort Anregungen, wie man ein Thema spritzig einführt und schließlich doch sachlich erklärt sowie das Gelernte in einer Aufgabe üben kann ... So muss ein Mathebuch aussehen, damit es gelesen wird ... Drösser ist ein Mathemacher und hat ein Werk geschaffen, welches das "Jahr der Mathematik" nachhaltig konservieren wird.
Kundenrezension auf amazon.de