Pressestimmen zu "Hast du Töne?"

Allein schon für die mit zahlreichen Klangbeispielen bestückte Internetseite www.hast-du-toene.com ist das gleichnamige Buch von Christoph Drösser einen Weihnachtstipp wert. Der "Zeit"-Redakteur stimmt ein Loblied auf die menschliche Musikalität an - und weder seinem Sprachwitz noch seinen Argumenten kann man sich entziehen. Auch für wissenschaftlich Interessierte schmettert Drösser manches Solo, etwa im Unterkapitel "Melodien für Neuronen". Das Buch lebt nicht nur von Drössers Leidenschaft für Musik, sondern auch von einer flotten Schreibe.

Carsten Könneker, Spektrum der Wissenschaft


Das macht den Charme von Drössers Plädoyer für ein musikerfülltes Leben aus: dieser Mix aus persönlichen Eindrücken, neuesten Forschungsergebnissen und anschaulichen Beispielen. Als Wissenschaftsredakteur der Wochenzeitung "Die Zeit" weiß Drösser, wie man komplexe Inhalte in leicht lesbare, unterhaltsame Texte verpackt.

Dagmar Penzlin im Deutschlandfunk


Falls Sie noch keine Urlaubslektüre haben, jüngst erschien "Haste Töne" [sic!] vom Wissenschaftsjournalisten Christoph Drösser. Darin fasst er sehr gut und lesbar zusammen, warum Musik in allen Kulturen so eine große Rolle spielt, was in Hirn und Herz dabei passiert und was die Forschung sonst noch so alles darüber weiß.

Eckart von Hirschhausen in der Berliner Morgenpost


Bis auf das etwas zu akademische kapitel über Musikverarbeitung im Ohr ist das Buch durchweg klug, informativ und unterhaltsam – für Musikliebhaber ebenso interessant wie für Leute, die von sich behaupten, nicht singen zu können.

Anne Otto in "Psychologie heute"


Im Rückgriff auf die Forschung unzähliger Neurologen und Psychologen umkreist Drösser systematisch die Geheimnisse der Musik. Zum Beispiel ihre Geburt aus dem Geist der mütterlichen Kommunikation mit Babys, der Sprachentstehung und des sozialen Miteinander. Oder die Funktionsweise des Gehörs. Die Auszählbarkeit von Tönen, das Thema „Musik und Gefühl“, die Grammatik musikalischer Wendungen, das Phänomen des Ohrwurms, Hörstörungen wie den Tinnitus. Oder Aspekte des musikalischen Lernens: Der Psychologe K. Anders Ericsson hat die These aufgestellt, dass es nur derjenige zur Weltklasse bringen kann, der über einen Zeitraum von zehn Jahren 10 000 Stunden Übung investiert.

Mehr soll nicht dran sein am musikalischen Geniewesen und seiner wichtigsten Galionsfigur, Wolfgang Amadeus Mozart? Nun, erstens hat dessen Vater tatsächlich von klein auf mit ihm geübt. Zweitens beschränkt sich Drösser nicht auf die Klassik. Er denkt globaler, sein Verständnis von Musik orientiert sich am Konzept der anthropologischen Konstante, seine Erfahrungsberichte stammen zumeist aus der populären Musik ...

Der Autor bleibt verständlich im Ton und klar in der Sache, er berichtet von seinen Erfahrungen als Musiker, lädt ein, auf der Website www.hast-du-toene.net die Klangbeispiele zum Buch zu hören. Bewundernswert geraten ihm bei all dem die Cliffhanger zwischen den einzelnen Abschnitten ...

Christiane Tewinkel im Tagesspiegel


Trotz ausführlicher Ausflüge in Musiklehre und -theorie ist Drössers Buch nie trocken, er schreibt lebendig und vor allem aus dem Leben: er selbst ist Musiker in verschiedenen Bands und einem A-Capella-Chor und streut immer wieder eigene Erfahrungen in den Text ein, seine Beispiele beziehen sich meist auf Popmusik, weil ihm diese näher steht als Klassik (die er allerdings nicht totschweigt). „Hast du Töne“ ist ein gelungenes Beispiel für die Verknüpfung aus fundiertem Sachbuch und popkulturellem Ansatz – und es macht Mut, mal wieder lauthals drauflos zu singen, nicht nur unter der Dusche.

Christina Mohr auf satt.org

Drösser gelingt es, der Universalität von Musik und Musikalität auf den Grund zu gehen. Das glückt ihm so famos, weil er in verschiedene beteiligte Disziplinen ungezwungen seine Nase gesteckt und geschickt dazwischen Verbindungslinien gezogen hat. Drössers These ist eindeutig: Wir alle verlangen nach Musik, egal ob jung oder alt. Denn Musik weckt unsere Sinne und sie hält sie rege, Musik ist mit Erinnerungen assoziiert und mit Emotionen. Drösser ist es mit diesem Band gelungen, eine Lanze zu brechen für ein Thema, das uns alle angeht – auch wenn manche ihre Musikalität hartnäckig leugnen.

Christoph Vratz (Oper & Tanz)


Die Sommerferien sind eine Zeit für große Entschlüsse. Wie wäre es, das Saxofon wieder herauszuholen? Musik zu machen – statt nur Musik zu hören? Wer mit solchen Gedanken spielt, für den ist Christoph Drössers Buch „Hast du Töne?“ genau die richtige Urlaubsbegleitung. Inspiriert wird er zurückkommen und eine neue Liebe finden oder die alte wiederbeleben. Musik! ...

Tagesspiegel online

Welche neuen Erkenntnisse Hirnforschung, Psyc hologie und Medizin über unsere musikalischen Fähigkeiten gewonnen haben, schildert Drösser so unterhaltsam und allgemeinversändtlich, dass auch die vielen Zahlen, FDakten und Untersuchungsergebnisse geradezu spannend zu lesen sind.
Neue Chorzeit